Ab welcher Empfängermenge macht der Versand von Newsletter einen Sinn?

So manch einer wird sich die Frage gestellt haben: Weswegen Newsletter bzw. wofür Newsletter? Hierauf gibt es mehrere Antworten, die teilweise von Branche zu Branche und Fall zu Fall variieren. Sicher ist, dass das Newsletter erstellen sowohl bei der Stammkundenpflege als auch bei der Neukundengewinnung helfen kann und ein wichtiges Marketing-Tool darstellt. Aber ab welcher Empfängermenge macht der Versand von Newslettern einen Sinn? Auch hierfür gibt es keine pauschale, einzig richtige Antwort. Grundsätzlich lässt sich aussagen, dass es für jeden sinnvoll ist, eine Newsletter Software (und professionelle Hilfe) zu nutzen und der Thematik eine Chance zu geben.

 

Ein Blick auf die Rentabilität von Newslettern

Newsletter checklistWann Sie Newsletter senden und was Sie beim Newsletter beachten sollten, das hängt von mehreren Faktoren ab. Eben jene Aspekte wirken sich auf die Rentabilität aus. Zum einen spielt die Branche eine Rolle, zum anderen das Unternehmen selbst mit seinem Corporate Image und seinen Best Practices sowie Marketingstrategien. Auch das Newsletter Design wirkt und die Vorgehensweise beim E-Mail-Marketing lassen sich in die Abwägung für oder gegen eine Kampagne mit einbeziehen. Je nach all dem kann die Untergrenze schon bei einer Zielgruppe von rund 100 oder 1.000 Empfängern liegen. Werte unter oder über diesem gedachten Grenzwert sind ebenso denkbar.

 

Faktoren, die auf die Entscheidung einen Einfluss nehmen sind u. a.

  • teure oder günstige Artikel / Dienstleistungen
  • Bedarf der Produkte (ein Auto benötigt man z. B. nur einmal im Jahr, andere Artikel hingegen regelmäßig oder saisonal)
  • welche Branche (generell ist ein Newsletter bei allen Branchen von A wie Anwalt bis hin zu W wie Webshop vorteilhaft, wenngleich die praktische Anwendung anders aussieht und nicht zuletzt die Häufigkeit der Mailings von branchenspezifischen Faktoren abhängt)
  • Sensibilität der Kunden und Kundenverhalten (jüngere und modernere Zielgruppen sind eher online und lassen sich leichter per Mailing erreichen und motivieren als eine ältere oder konservativere Kundschaft)
  • Kosten und Zeitaufwand (hier gilt es u. a. abzuwägen, ob man sich lieber selbst um die Kampagnen kümmert und ein Newsletter Tool nutzt oder sich auf einen professionellen Dienstleister verlässt, der womöglich aus einer kleinen Empfängermenge mit der richtigen Taktik rasch eine größere Zielgruppe kreiert)

 

Fazit

BenutzerinformationOb kleine, mittelständische oder große Unternehmen – pauschal lohnt sich ein Newsletter, wenn man gut informiert an das Ganze herangeht. Genau genommen existieren lediglich zwei Grundvoraussetzungen, welche für E-Mail-Marketing mit Newslettern zu erfüllen sind: Erstens müssen die Kunden / Interessenten einen Internet-Zugang besitzen und diesen regelmäßig nutzen. Und zweitens sollten Sie als Anbieter diverse Themen rund um die Produkte oder Dienstleistungen identifizieren, welche so interessant sind, dass die potenziellen Empfänger sich für den Newsletter anmelden und die Mailings lesen. Es lohnt sich für Sie, zu recherchieren, warum Nutzer einen Newsletter abonnieren und für welche Themen sie sich am meisten interessieren. Die folgende Infografik des Statistikportals de.statista.com gibt einen kurzen Überblick über interessante Umfrageergebnisse: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/244339/umfrage/beweggruende-fuer-das-abonnieren-von-e-mail-newslettern/

Je nach Betrieb und Branche ist ein Versand einmal im Monat oder sogar einmal in der Woche denkbar, und je höher die Empfängermenge ist, desto mehr Aufwand wird damit theoretisch verbunden sein, sofern Sie nicht auf die richtige Strategie und Unterstützung zurückgreifen.

 

Newsletter Pfeil grünUnsere Erfahrungen haben uns gelehrt, dass eine Mindestmenge von circa 5000 Empfängern Sinn macht, da sonst gegebenenfalls der Aufwand größer ausfällt als der Umsatz. Doch im Idealfall wird individuell analysiert und anhand der voraussichtlichen Rentabilität eine Entscheidung getroffen. Es spielt eine bedeutende Rolle, zu wissen, was beim Newsletter zu beachten ist – denn wer falsch vorgeht, der wird selbst bei einer großen Anzahl an Empfängern kaum Erfolg verbuchen können. Sie sollten sich im Hinblick auf die Empfängermenge bzw. Datenbank über das Listbroking informieren. Ein Listbroker kann E-Mail-Adressen vermieten oder verkaufen, um die Empfängermenge zu erhöhen. Dies ist vor allem für Stand Alone Newsletter empfehlenswert. Ausgesprochen wichtig ist davon abgesehen, dass Sie nicht versuchen, die Empfängermenge zu erhöhen, indem Sie unerwünschte Werbemailings verschicken, denn dies wird als Spam angesehen und hat negative Konsequenzen für Sie.

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